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Der Fischer und seine Frau - Bühne Moosburg

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Moosburger
Scherenschnitt-Theater
"Der Fischer und seine Frau"
Autor: Gebrüder Grimm
Genre: Märchen
Geeignet ab 4 Jahre
Erstaufführung: 13.09.2025, Moosburg, Zehentstadel

Inhalt
Das  Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ von den Brüder Grimm erzählt die  Geschichte eines armen Fischers, der einen verzauberten Fisch (Buttje)  fängt und wieder freilässt. Seine Frau Ilsebill nutzt die dadurch  entstehenden Wünsche immer maßloser aus – bis am Ende alles wieder  verloren ist.

Deutung
Der zentrale Sinn des Märchens:

Warnung vor Maßlosigkeit und Gier    
Ilsebills Wünsche steigern sich immer weiter:   von der Hütte → zum Haus; vom Haus → zum Schloss; vom Schloss → zum Palast; vom Palast  Peterskirche; von der Peterskriche zum Himmel    
Das Märchen zeigt: Unersättliche Gier führt zum Verlust von allem.    
Wer nie zufrieden ist, riskiert am Ende alles.

Die Frage nach Zufriedenheit
Der Fischer selbst ist genügsam. Er würde mit wenig auskommen.    
Ilsebill dagegen empfindet nie Dankbarkeit.    
Die Botschaft lautet: Glück entsteht nicht durch immer mehr Besitz, sondern durch innere Zufriedenheit.    

Macht und Hybris    
Der letzte Wunsch – „Ich will sein wie Gott“ – überschreitet eine Grenze.    
Hier wird das Thema Hybris (Überheblichkeit des Menschen) sichtbar.    
Wer sich über seine natürliche Stellung erhebt, stürzt am Ende zurück.    

Symbolik des Meeres    
Mit jedem Wunsch wird das Meer dunkler und stürmischer.    
Es spiegelt die wachsende Unruhe und moralische Schieflage wider.    
Das Meer ist Naturgewalt, Gewissen und Spiegel der inneren Entwicklung    

Zusammengefasst:    
Der Sinn des Märchens liegt in der Erkenntnis:    
Wer niemals zufrieden ist und immer mehr will, verliert am Ende sogar das, was er hatte.    
Es ist ein zeitloses Märchen über Gier, Macht, Maßlosigkeit, Dankbarkeit und über die Grenzen menschlicher Wünsche.

Flyer Erstaufführung
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