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14.03.2026 - Bühne Moosburg

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Moosburger
Scherenschnitt-Theater

Das Scherenschnitt-Theater Moosburg spielt wieder!

Am Samstag, den 14. März um 14:30 h, spielen wir für Kinder und Erwachsene nach dem großen Erfolg nocheinmal das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Fischer und seine Frau“.


„Vom Fischer und seiner Frau“ – Sinn und Bedeutung

Das  Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ von den Brüder Grimm erzählt die  Geschichte eines armen Fischers, der einen verzauberten Fisch (Buttje)  fängt und wieder freilässt. Seine Frau Ilsebill nutzt die dadurch  entstehenden Wünsche immer maßloser aus – bis am Ende alles wieder  verloren ist.

Der zentrale Sinn des Märchens

  1. Warnung vor Maßlosigkeit und Gier    
Ilsebills Wünsche steigern sich immer weiter:    
von der Hütte → zum Haus    
vom Haus → zum Schloss    
vom Schloss → zur Königin    
zur Kaiserin    
zur Päpstin    
schließlich will sie wie Gott sein.    
Das Märchen zeigt: Unersättliche Gier führt zum Verlust von allem.    
Wer nie zufrieden ist, riskiert am Ende alles.

2. Die Frage nach Zufriedenheit
Der Fischer selbst ist genügsam. Er würde mit wenig auskommen.    
Ilsebill dagegen empfindet nie Dankbarkeit.    
Die Botschaft lautet: Glück entsteht nicht durch immer mehr Besitz, sondern durch innere Zufriedenheit.    

3. Macht und Hybris    
Der letzte Wunsch – „Ich will sein wie Gott“ – überschreitet eine Grenze.    
Hier wird das Thema Hybris (Überheblichkeit des Menschen) sichtbar.    
Wer sich über seine natürliche Stellung erhebt, stürzt am Ende zurück.    

4. Symbolik des Meeres    
Mit jedem Wunsch wird das Meer dunkler und stürmischer.    
Es spiegelt die wachsende Unruhe und moralische Schieflage wider.    
Das Meer ist:
  • Naturgewalt    
  • Gewissen    
  • Spiegel der inneren Entwicklung    

Zusammengefasst:    
Der Sinn des Märchens liegt in der Erkenntnis:    
Wer niemals zufrieden ist und immer mehr will, verliert am Ende sogar das, was er hatte.    
Es ist ein zeitloses Märchen über:    
  • Gier    
  • Macht    
  • Maß    
  • Dankbarkeit    
und die Grenzen menschlicher Wünsche.


Die Projektgruppe


Scherenschnitte:
Tanja Wiborg

Bildgestaltung:
Stefan Wiborg

Spieler:
Tanja Wiborg, Petra Michel, Susanne Rixner und Daniela Isenmann

Musikalische Begleitung:
Eddie L. Isenmann (E-Gitarre, Querflöte)

Drehbuch:
Daniela Isenmann

Technik/Grafik:
Fritz Isenmann

Bühnenbau und -gestaltung:
Joachim Böffgen, Petra Michel, Fritz und Daniela Isenmann

Erzähler:
Fritz Isenmann
Impressionen

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