Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag http://www.dtver.de/
Zum
Inhalt:
In der Halle von Marks Priory, dem Stammschloss der Lebanons. Hier
lebt der junge Lord Willie Lebanon in permanenter Angst und im Gefühl,
von seiner Mutter, der strengen Lady Lebanon, ihrem Butler Gilder und
ihrem Hausfreund und -arzt Dr. Amersham ununterbrochen beaufsichtigt
zu werden. Sein einziger Vertrauter ist sein Chauffeur Studd, der durch
seine nicht immer ganz standesgemäßen, als unverschämt
angesehenen Äußerungen häufig Ärger provoziert.
Als er ermordet – genauer: mit einem indischen Tuch erdrosselt
wird und die Polizei anrückt, stehen mehrere Lebenslügen in
Frage. Was für ein Geheimnis verbirgt Dr. Amersham, der die Lady
in der Hand zu haben scheint und dessen Vergangenheit in Indien nicht
so astrein ist, wie er es gerne behauptet? Aber auch der junge Lord
war in Indien ... Immer erschreckender verwirren sich die düsteren
Geschichten: Was verbirgt die Lady? Was wird in dem geheimnisvollen
Zimmer im ersten Stock versteckt? Was hat der Parkwächter auf dem
Kerbholz? Hatte dessen Frau ein Verhältnis mit dem ermordeten Chauffeur?
Was weiß die junge hübsche Sekretärin Isla? –
Einer von Edgar Wallace’ bekanntesten Romanen liegt hier in einer
neuen, spannenden und atmosphärischen Bühnenbearbeitung vor
– ein nostalgischer Krimi der Extraklasse!
Zum Autor:
Richard Horatio Edgar Wallace (* 1. April 1875 in Greenwich,
London; † 10. Februar 1932 in Hollywood, Kalifornien), war ein
englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und
Dramatiker. Wallace gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen
Kriminalschriftstellern.
Wallace wurde unter dem Namen Richard Horatio Edgar als
unehelicher Sohn eines Schauspielerpaares geboren und unmittelbar nach
seiner Geburt von einem Londoner Fischhändler adoptiert. Er wuchs
in ärmlichen Verhältnissen auf und hatte keine abgeschlossene
Schulausbildung. Dennoch arbeitete er sich im Burenkrieg bis zum Kriegsberichterstatter
in Südafrika hoch. Nach seiner Rückkehr nach London arbeitete
er als Journalist und Sonderberichterstatter.
Die Romane von Edgar Wallace wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt.
1905 erschien im Eigenverlag sein erster Kriminalroman Die vier Gerechten,
der zwar ein Publikumserfolg war, aber für Wallace ein finanzielles
Desaster bedeutete. Er hatte jedem, der die Lösung des Buches erraten
würde, einen Preis in Höhe von 500 Pfund versprochen, für
damalige Zeiten eine ungeheure Summe. Zu viele Menschen errieten das
Ende des Romans, und er war damit finanziell am Ende. Es war nur dem
Eingreifen von Lord Harmworth von der Daily Mail zu verdanken, dass
Edgar Wallace diese Pleite überstand.
Bekannt wurde er vor allem durch seine journalistische Arbeit und seine
Afrikaromane, deren erster 1911 unter dem Titel Sanders vom Strom erschien.
Wallaces berühmtester Krimi war Der Hexer, der als Theaterstück
am 1. Mai 1926 uraufgeführt wurde und ein riesiger Erfolg war.
In Deutschland fand die Uraufführung 1927 am Deutschen Theater
in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt statt. Für die erste
Verfilmung seines Romans The Squeaker (dt. Der Zinker, 1930) schrieb
er nicht nur das Drehbuch, sondern führte auch selbst Regie.
Wallace litt erheblich unter dem Erfolgsdruck. Er wurde stark übergewichtig
und erkrankte an Diabetes, der nicht behandelt wurde. Auf einer Amerika-Reise
starb er im Alter von 57 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.
Die Darsteller
| Chief Inspector Bill Tanner |
Rolf Jenzig |
| Detective Sergeant Totty |
Simon Kollmannsberger |
| Lord Willie Lebanon |
Alexander Vitzthum |
| Lady Lebanon |
Silvia Fischer |
| Isla Crane, Sekretärin |
Daniela Meinelt |
| Dr. Amersham |
Jürgen Radius |
| Gilder, Butler |
Werner Stadler |
| John Tilling, Parkwächter |
Horst Müller |
| Joan Tilling, seine Frau |
Michaela Schlecht |
| Studd, Chauffeur |
Markus John |
| Regie |
Elfriede Stettmeier |
| Regieassistenz |
Christiane Müller |
| Bühnenaufbauten |
Herbert Kramkowski |
| Souffleuse |
Christiane Müller |
| Film/Foto/Ton/Beleuchtung |
Hans Stettmeier, Peter Reif, Stefan Schlecht, Florian Fischer,
Willi Ellböck |
| Satz/Graphik/Programmheft |
Graph. Betrieb W. Hellmich / Irene Herrmann |
| Organisation |
Irene Herrmann |